Hyperglykämie bei Diabetes – Was Sie wissen sollten und wie Ihr Pflegedienst unterstützen kann
Wenn Sie einen Angehörigen mit Diabetes pflegen, wissen Sie, wie wichtig eine gute Blutzuckerkontrolle für dessen Wohlbefinden ist. Doch manchmal kann der Blutzucker unerwartet stark ansteigen, was zu einer sogenannten Hyperglykämie (Überzuckerung) führen kann. In diesem Beitrag erfahren Sie, wie eine solche Situation entsteht, welche Anzeichen Sie beachten sollten und wie unser Pflegedienst Ihnen in solchen Fällen zur Seite steht.

Was ist Hyperglykämie?
Hyperglykämie bezeichnet einen Zustand, bei dem der Blutzuckerspiegel auf ungesunde Werte ansteigt. Häufig passiert das, wenn das Insulin zu niedrig dosiert wurde, bestimmte Medikamente wie Cortison eingenommen wurden oder die Ernährung kurzfristig den Insulinbedarf erhöht. Auch Menschen, bei denen der Diabetes noch nicht diagnostiziert ist, können überraschend hohe Blutzuckerwerte entwickeln.
Ein starker Anstieg des Blutzuckers über längere Zeit kann zu einer Stoffwechselentgleisung führen und im schlimmsten Fall ein diabetisches Koma verursachen. Eine rasche Erkennung und Behandlung sind daher entscheidend.
Woran erkennen Sie eine Hyperglykämie?
Die Symptome einer Hyperglykämie können sich langsam entwickeln, oft über Stunden oder sogar Tage. Achten Sie besonders auf diese Anzeichen:
- Erhöhter Durst und häufiges Wasserlassen
- Starke Müdigkeit und Schwäche
- Übelkeit und Atemprobleme
- Verwirrtheit oder sogar Bewusstseinsstörungen bei sehr hohen Werten

Was tun bei einer Überzuckerung?
Falls Sie diese Anzeichen bei Ihrem Angehörigen bemerken, sollten Sie folgende Schritte einleiten:
- Blutzuckermessung durchführen: So können Sie überprüfen, ob tatsächlich eine Überzuckerung vorliegt.
- Arzt informieren: Bei stark erhöhten Werten sollten Sie den behandelnden Arzt oder bei Bedarf den Notarzt benachrichtigen.
- Viel Wasser trinken lassen: Wenn Ihr Angehöriger ansprechbar ist, hilft Flüssigkeit, den Blutzuckerspiegel zu senken und eine Dehydrierung zu vermeiden.
Bei Bewusstlosigkeit oder schwerer Verwirrtheit sollte der Notarzt gerufen werden. Legen Sie den Betroffenen in die stabile Seitenlage und achten Sie auf freie Atemwege, bis medizinische Hilfe eintrifft.
Wann kann unser Pflegedienst helfen?
Unser Pflegedienst unterstützt Sie dabei, solche kritischen Situationen zu verhindern und zu bewältigen. Unsere Pflegekräfte sind geschult, frühzeitig Anzeichen einer Stoffwechselentgleisung zu erkennen und nötige Maßnahmen einzuleiten. Bei Fragen zur Pflege von Menschen mit Diabetes oder zur Vorbeugung einer Hyperglykämie beraten wir Sie jederzeit gern.
Fazit
Hyperglykämie ist ein ernstzunehmender Zustand, besonders für Menschen mit Diabetes. Als Angehöriger können Sie viel tun, um solche Situationen zu vermeiden und rechtzeitig zu handeln. Unser Pflegedienst steht Ihnen jederzeit mit Rat und Tat zur Seite, um die Gesundheit und Sicherheit Ihrer Liebsten zu gewährleisten. Bei Fragen zur Diabetespflege sprechen Sie uns gerne an – gemeinsam sorgen wir für eine sichere und gute Betreuung Ihrer Angehörigen.
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Wer darf nicht gegen die Grippe geimpft werden?
Grundsätzlich ist eine Grippeimpfung für alle Menschen ratsam. Vor allem die vorgenannten Risikogruppen sollten sich impfen lassen. Es gibt aber bestimmte Personen, denen eine Impfung gegen die Grippe nicht empfohlen wird.
Dazu zählen:
- Menschen mit akutem Fieber und einer Körpertemperatur über 38,5 °Celsius
- Personen, bei denen eine Allergie gegen einen der Inhaltsstoffe bekannt ist
- Personen mit einer Immunschwäche
- Personen, denen eine Salicylat-Therapie verabreicht wird
Bei Kindern und Jugendlichen sieht es ebenfalls ein wenig anders aus. Sie werden in der Regel mittels Lebendimpfstoff in Form von Nasenspray geimpft.
Kann man sich trotz Grippeimpfung infizieren?
Wie jede andere Impfung bietet auch die Grippeimpfung keinen 100-prozentigen Schutz. Immerhin hängt eine Ansteckung mit mehreren Faktoren zusammen. Vor allem die Zeit, bis die Impfung ihren kompletten Schutz entfaltet, spielt eine wesentliche Rolle. Es dauert zwischen 10 und 14 Tagen, bis der vollständige Schutz gegeben ist. Während dieser Zeit infiziert man sich besonders häufig mit der Grippe.
Herbstzeit ist Erkältungszeit. Während dieser Zeit kommt es nicht nur zu Grippe-, sondern besonders häufig auch zu Atemwegserkrankungen. Da sich die Symptome teilweise ähneln, werden beide Erkrankungen häufig miteinander verwechselt. Vor einer Atemwegserkrankung schützt der Grippeimpfstoff natürlich nicht. Der Grippeimpfstoff berücksichtigt die vier am häufigsten auftretenden Grippevarianten. Natürlich können Sie sich dennoch mit einem anderen Stamm infizieren, der im Wirkstoff nicht berücksichtigt wurde.
Es kann also durchaus passieren, dass Sie trotz Grippeimpfung an der Grippe erkranken. Fakt ist aber: Mit einer Grippeimpfung ist der Verlauf sehr viel milder. Eine Impfung gegen die Grippe ist also auf jeden Fall zu empfehlen.
Warum erhalten ältere Menschen einen anderen Impfstoff?
Im Alter wird das Immunsystem schwächer und man wird schneller krank. Aus diesem Grund erhalten ältere Menschen ab einem Alter von etwa 60 Jahren einen anderen Impfstoff. Es handelt sich dabei um einen sogenannten Hochdosisimpfstoff. Dieser Impfstoff unterscheidet sich nur wenig vom regulären Impfstoff, dennoch ist die Wirkung nachweislich besser. Ein weiterer Vorteil: Studien haben ergeben, dass dieser Impfstoff besser vertragen wird.

Wie sicher sind die Impfstoffe gegen die Grippe?
Grundsätzlich wird eine Grippeimpfung gut vertragen. Schmerzen an der Einstichstelle, die einem Muskelkater ähneln oder leichte Rötungen sind harmlose Nebenwirkungen, die durchaus auftreten können. Während der ersten drei Tage nach der Impfung kommt es bei einigen Patienten zu weiteren Reaktionen auf den Impfstoff. Dazu zählen Kopfschmerzen ebenso wie Übelkeit oder ein leichter Schüttelfrost. Diese sind aber vergleichsweise selten und nicht besorgniserregend. Vorsicht ist allerdings bei Menschen geboten, die an einer Allergie gegen Hühnereiweiß leiden. Sie können schwere allergische Reaktionen aufweisen.
Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Grippeschutzimpfung Reaktionen mit schwerwiegenden Folgen für die Gesundheit auslöst, ist sehr gering und selten.
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